Der Weg der Vergebung

Hat dir jemand weh getan? Gibt es in deinem Leben jemanden, über den du dich ärgerst? Vielleicht ärgerst du dich ja sogar über dich selbst...

Hör auf, deine Aufmerksamkeit auf solche Dinge zu richten, denn das ist pure Energieverschwendung. Nach dem Gesetz der Resonanz ziehst du dir damit nur noch mehr Ärger, Groll und Verdriesslichkeit in dein Leben. Willst du das?

Ärger ist wie ein kleines verfressenes Monster in dir, dass dich von innen auffrisst, dich zermürbt und dir deine Kraft stiehlt, wenn du es mit deiner Aufmerksamkeit fütterst. Doch auch es zu ignorieren, wird dir nichts bringen, denn es wird neue Wege finden, damit du ihm wieder deine Aufmerksamkeit zu gute kommen lässt.

Aber es gibt eine Lösung und die heisst: Vergebung! Vergib den Personen, die dir Leid zugefügt haben. Und vor allem: Vergib dir selbst, egal wessen du dich vielleicht verurteilst. Wir alle machen mal Fehler. Und das Gute daran ist, dass wir aus ihnen lernen können! Jeder handelt so gut er eben kann...


Vergebung kann sehr heilend sein.

 

Hierzu gibt es eine schöne Übung:

Du kannst sie überall machen, aber vielleicht machst du sie in der Natur, an der frischen Luft... Suche dir einen schönen Ort aus, an dem du ein paar Schritte machen kannst, denn du gehst ihn dann dort, den Weg der Vergebung.

Tue den ersten Schritt und sage entweder laut oder in Gedanken:


"..............*, ich vergebe dir!"


(*Setze den Namen der Person ein, der du vergeben möchtest.)

Tue den nächsten Schritt und wiederhole die Formel mit der nächsten Person. Du kannst so vielen Menschen vergeben, wie du möchtest. Vielleicht sind es nur wenige oder auch nur einer, vielleicht aber auch ein paar mehr. Mit dem letzten Schritt vergibst du dir dann selbst.

Dann dreh dich um, und gehe den Weg zurück. Segne nun mit jedem Schritt all die Personen, denen du eben vergeben hast. Wieder Schritt für Schritt. Benutze diesmal die die Formel:

 

"..............., ich segne dich!"

 

Mit dem letzten Schritt segnest du dich selbst! Auch wenn sich das komisch anfühlt, tu es einfach.

Diese Übung kann sehr erleichternd sein. Gehe die Schritte ganz bewusst und schenke jedem deiner Schritte deine volle Aufmerksamkeit. Nimm dir Zeit dafür und erzwinge nichts. Es darf sogar Spass machen!

Vielleicht legst du dir bei dieser Übung auch die Hand auf dein Herz.

 

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Die Pfeiler des Lebens sind Hoffnung, Glaube, Frieden, Liebe und Vertrauen

„Glaubt nicht dem Hörensagen und heiligen Überlieferungen, nicht Vermutungen oder eingewurzelten Anschauungen, auch nicht den Worten eines verehrten Meisters; sondern was ihr selbst gründlich geprüft und als euch selbst und anderen zum Wohle dienend erkannt habt, das nehmt an.“


Siddharta Gautama